Page 4 - Maerki Baumann & Co. AG | Journal
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Auch Maerki Baumann investierte im Coronajahr weiter in den Ausbau ihrer IT­Infrastruktur, etwa in die Etablierung der Online­Identifikation, die Lancierung einer Mobile­Banking­App oder die Entwicklung eines Video­Konferenzsystems.
Die Schweizer Banken sind in Bezug auf die Digitalisierung grundsätzlich gut aufgestellt und machten sogar im Coronajahr gegenüber neuen Wettbewerbern Boden gut. Dies zeigt eine ak­ tuelle Studie, die das Swiss Finance Institute (SFI) zum Digitalisierungsstatus von Banken in der Schweiz und Europa erstellt hat. Geht es um die Strategieentwicklung, sind Schweizer Ban­ ken sogar führend, wobei sie in der Umsetzung zu marktreifen Angeboten laut den Autoren der Studie noch zulegen müssen.
«Die nächsten zehn Jahre dürften noch viel einschneidender werden.»
Gerade bei der Verlagerung von Kundenkon­ takten in die digitalen Kanäle ist speziell für Privatbanken wie Maerki Baumann viel Finger­ spitzengefühlgeboten.Algorithmenkönnenden persönlichen Austausch nicht gänzlich ersetzen, Werte wie Sicherheit und Vertrauen lassen sich kaum per Mausklick vermitteln. «Zur Bildung des Vertrauens ist der persönliche Kontakt zwischen Kunde und Berater von Zeit zu Zeit zwingend», betont Stephan Zwahlen.
Die permanente Anpassung der Dienstleis­ tungen, Strukturen und Abläufe ist ein Gebot der Stunde. Auch mit Blick auf jüngere Kunden­
Finanzplatz Schweiz: Schweizer Banken sind führend in der Strategieentwicklung
Künstliche Intelligenz und Robotik ergänzen den persön­ lichen Kundenkontakt
generationen hat Maerki Baumann als eine der ersten Schweizer Privatbanken eine umfassende Krypto­Strategie entwickelt, mit dem Ziel, die erste Adresse für Finanzdienstleistungen in der Krypto­Community zu werden. Auch Privatkun­ den, die sich für alternative Anlagemöglichkei­ ten interessieren, können davon profitieren. «Wir sind überzeugt, dass digitale Vermögenswerte künftig fester Bestandteil einer professionellen Anlageberatung und Vermögensverwaltung wer­ den», sagt Stephan Zwahlen.
Neben der Nachfrage nach digitalen Ver­ mögenswerten steigt auch das Interesse an nachhaltigen Anlagelösungen. Im Zuge von Klimadebatte und Umweltschutz wollen die Anlegerinnen und Anleger ihr Geld gewinnbrin­ gend investieren und dabei auch noch Gutes tun. Viele Banken haben ihr Dienstleistungsangebot unter Berücksichtigung nachhaltiger Kriterien ausgebaut, so auch Maerki Baumann: Die Bank ist eine Zusammenarbeit mit der Globalance Bank eingegangen, einer Pionierin in der nach­ haltigen Vermögensverwaltung. Welche Bedeu­ tung nachhaltige Anlagen bereits erreicht haben, zeigt eine eindrückliche Zahl: Auf Schweizer Banken sind Gelder im Umfang von 1’200 Mil­ liarden Franken nachhaltig angelegt – und das Wachstum ist ungebrochen.
Lesen Sie mehr im aktuellen Finanzthema «Zukunft des Private Bankings: Das Beste aus der alten und neuen Welt.»
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