Marktkommentar

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Der Marktkommentar wird monatlich publiziert und beleuchtet aktuelle Themen aus der Perspektive des Anlegers.

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Es bleiben politische Börsen

Angesichts der politischen Unsicherheiten in der Welt ist es einfach, pessimistisch zu werden – vielleicht etwas zu einfach. Die fundamentalen Faktoren sprechen eher für die Einstufung des Rückgangs im Oktober als klassische Herbstkorrektur und nicht als Bärenmarkt wegen einer Rezession. Doch die Geopolitik, speziell der Konflikt USA / China um Handel und andere Themen, dürfte die Volatilität (auf beiden Seiten) in den globalen Finanzmärkten weiterhin höher als üblich halten.

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Herbstvolatilität in den Aktienmärkten

Die Aktienmärkte haben über Nacht wieder Korrekturen gezeigt, Nikkei in Japan -3.7% und S&P 500 in den USA -3.1%. Die versuchten Terroranschläge auf CNN und demokratische Politiker wie Obama und Hillary Clinton haben die seit Anfang Oktober bestehende Unsicherheit der Marktteilnehmer verstärkt. 

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Trumps Handelskrieg und die Weltwirtschaft

Dieses Jahr dominiert ein Politiker die Finanzmärkte wie kein anderer: US-Präsident Trump und sein Handelskrieg mit wichtigen Exportländern. Um sein Wahlkampfversprechen «make America great again» sowie bessere Chancen seiner republikanischen Partei in den US-Zwischenwahlen vom 6. November zu erreichen hat Donald Trump viel bewegt - doch er riskiert auch viel. Vor allem seine Verfünffachung des China aufgebürdeten Strafzollvolumens ist verantwortlich für die Differenz zwischen der Performance der US-Aktien (nach oben) und jener der Schwellenländer (nach unten) sowie auch für die enttäuschende Performance Europas. Trump hat mit seinen Initiativen den Konjunkturvorsprung der USA ausgebaut. Jedoch riskiert er bei einer weiteren Eskalation des Handelskrieges, dass die Weltwirtschaft 2019 Schaden nimmt. Dies könnte auch den Interessen der USA zuwiderlaufen.

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Ausverkauf an den Börsen

Nach dem schwachen gestrigen Handelstag eröffneten auch heute die Börsen in Fernost und Europa im Minus. Der Hauptgrund für den jüngsten Ausverkauf sind sicher die gestiegenen Zinsen in den USA. Kurzfristig orientierten Anlegern empfehlen wir Technologieaktien zu verkaufen, speziell in den USA und China, und in defensive Sektoren wie zum Beispiel den Telekomsektor zu investieren. Langfristig sind die Fundamentaldaten weiterhin sehr positiv. Entsprechend sehen wir den aktuellen Rückgang als Korrektur im langfristigen Aufwärtstrend. Es handelt sich dabei um ein übliches Phänomen in einem fortgeschrittenen Marktzyklus.

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Zehn Jahre nach Lehman

Zehn Jahre nach dem Lehman-Kollaps sind die USA weltweit so führend wie seit Präsident Reagan nicht mehr. Auch wenn Trump wahrlich nicht Reagan ist, bisher hat er den US-Märkten und der US-Wirtschaft geholfen – allerdings nicht den übrigen Regionen. Die überraschende Ankündigung der Verfünffachung des China angedrohten Strafzollvolumens durch Trump hat Schwellenländer- und Europa-Aktien belastet, jedoch US-Aktien unterstützt, die wir seit längerem übergewichten. Fundamental hat sich die US-Wirtschaft seit dem September 2008 massiv verbessert. Die Arbeitslosigkeit in den USA ist auf dem tiefsten Stand seit 50 Jahren, während die Arbeitslosigkeit in Europa, zum Beispiel Italien, auch jetzt noch höher ist als sie damals in den USA war.

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Zehn Jahre nach Lehman

Zehn Jahre nach dem Lehman-Kollaps sind die USA weltweit so führend wie seit Präsident Reagan nicht mehr. Auch wenn Trump wahrlich nicht Reagan ist, bisher hat er den US-Märkten und der US-Wirtschaft geholfen – allerdings nicht den übrigen Regionen. Die überraschende Ankündigung der Verfünffachung des China angedrohten Strafzollvolumens durch Trump hat Schwellenländer- und Europa-Aktien belastet, jedoch US-Aktien unterstützt, die wir seit längerem übergewichten. Fundamental hat sich die US-Wirtschaft seit dem September 2008 massiv verbessert. Die Arbeitslosigkeit in den USA ist auf dem tiefsten Stand seit 50 Jahren, während die Arbeitslosigkeit in Europa, zum Beispiel Italien, auch jetzt noch höher ist als sie damals in den USA war.

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Fokus US-Aktien

Wir erläutern unseren Fokus auf US-Aktien und bleiben US- gegenüber Welt-Aktien übergewichtet. Die US-Wirtschaft bleibt, sogar, wenn sie in den kommenden Monaten etwas weniger wächst, weiter überdurchschnittlich. US-Unternehmen haben die hohen Gewinn-Erwartungen im 2. Quartal wiederum übertroffen und dies bei über 80 % der Firmen. Die verschiedenen Bewertungsmethoden weisen nicht auf eine zu teure Bewertung von US-Aktien hin, besonders nicht im Vergleich zu US-Anleihen. Daher kann der US-Aktienmarkt auch mit höheren Zinsen leben, solange diese von gutem Wirtschaftswachstum begleitet sind, weil dann die Firmengewinne noch weiter steigen. Unser US-Aktien-Modul bietet ansprechende Performance und eine diversifizierte Form, um am wichtigsten Aktienmarkt der Welt zu partizipieren.

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Rohstoffe und Inflation im Aufwärtstrend

In späten Phasen des globalen Wirtschaftszyklus werden die Produktionskapazitäten stark ausgelastet, weshalb mehr Ressourcen wie Arbeitskräfte, aber auch Rohstoffe, benötigt werden. Historisch führte dies oft zu einem Inflationsanstieg über höhere Preise für Rohstoffe. Höhere Importpreise wegen des eskalierenden Handelskonflikts und den US-Sanktionen gegen den Iran könnten Rohstoffpreis- und Inflationserhöhungen verstärken. Mit einem Rohstoffmodul kann steigender Inflation und Rohstoffpreiserhöhungen begegnet werden.

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Kein italienischer Sommer?

Italien hat eine neue Regierung, deren Pläne auf Konfrontationskurs zur EU gehen, weil sich Italien im Stich gelassen fühlt. Die Verwirklichung der Wahlversprechen könnte eine massive Erhöhung des Budgetdefizits und Turbulenzen in der Eurozone auslösen. Europäische Aktien bergen höhere Risiken.

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Worum es im Handelsstreit USA-China wirklich geht

Der Handelskonflikt USA-China ist nicht zu unterschätzen. Die Verhandlungstaktik von Präsident Trump könnte ähnlich wie bei Reagan gegen Japan in den 1980-er Jahren zu einem Kompromiss führen, der den Märkten Entlastung bringt. Die Positionen von beiden, den USA und China, sind verständlich. Letztlich geht es um nichts weniger als globale Dominanz bei geopolitisch wichtigen Technologien.

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Geopolitik: Obligationen und Gold können bei temporären Aktienturbulenzen helfen

Die Finanzmärkte befinden sich im Bann neuer geopolitischer Spannungen, ausgelöst durch eine schärfere Politik der USA als Reaktion auf nicht mehr tolerierte Praktiken Russlands und Chinas. Aktienmärkte werden mittelfristig mehr von Gewinnen und Wirtschaftswachstum als von politischen Ereignissen getrieben. In temporären Phasen von geopolitischen Unsicherheiten haben historisch Obligationen höherer Qualität und Rohstoffe wie Gold ihre Funktion als sichere Häfen gezeigt. Deshalb sind Obligationen- und Rohstoffmodule sinnvolle Ergänzungen für ein komplettes Portfolio.

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Fünf Faktoren für Schwellenländer

Wie alle Aktienanlagen zeigen auch Schwellenländer Risiken wie z. B. kurzfristig höhere Volatilität. Doch fünf Faktoren erhöhen die längerfristige Attraktivität: eine günstigere Bewertung als der Weltaktienindex, historisch weiterhin niedrig bewertete Währungen, höhere Technologiegewichtung, gutes Wirtschaftswachstum der Schwellenländer und steigende Rohstoffpreise. Solange der US-Dollar abwärtsgerichtet ist, sind Schwellenländeraktien besonders interessant.

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Turbulente Zeiten – Ruhe bewahren

Die ersten Wochen des neuen Jahres begannen für die Märkte stark, ja zu stark. Nachdem im Januar die globalen Aktienmärkte historisch mit rund +5 % klar überdurchschnittlich gut begonnen hatten, erfolgte zuletzt eine grössere Konsolidierung bzw. Korrektur. Diese muss allerdings vor dem Hintergrund einer wirklich lange nicht erfolgten Marktkonsolidierung gesehen werden.

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Optimismus ja, Euphorie nein

Wird es 2017 eine Jahresendrallye an den Aktienmärkten geben? Was in den verbleibenden Wochen des Jahres geschehen wird, ist nur bedingt wichtig. Es gilt, den Überblick darüber hinaus zu behalten. Und diese Aussichten geben Anlass zur Zuversicht.

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Rohstoffpreise am Scheideweg

Wie sehen die mittelfristigen Aussichten für Rohstoffe aus? Wir geben eine Übersicht über die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte und die langfristigen Einflussfaktoren, welche das Bild für die kommenden Jahre positiv erscheinen lassen.

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Europäische Aussichten

Wie gestaltet sich die Situation in Europa? Vor dem Hintergrund des Brexits und zahlreicher Spannungen innerhalb der EU hat sich die makroökonomische Situation stark verbessert. Wir geben eine Übersicht.

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Worte, keine Taten

Die Aktienmärkte sind seit der Wahl von Donald Trump deutlich angestiegen. Ist dies auf seine Leistungen zurückzuführen? Wie der Titel unseres neusten Anlagekommentars impliziert, sehen wir dies anders. Im Monat September werden Taten gefragt sein und wir sehen die Möglichkeit von Turbulenzen an den Märkten, sollte das Hickhack zwischen dem Weissen Haus und dem Kongress andauern.

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Robotik und Industrie 4.0

Wird die Welt von Robotern erobert werden? Technologische Innovationen verändern alle Aspekte unserer Lebens. Waren Roboter ursprünglich als Arbeitssklaven konzipiert, sind sie mittlerweile zu viel Höherem berufen. Die vierte industrielle Revolution hat gerade erst begonnen, «Industrie 4.0» lautet der «Megatrend», auch «Internet der Dinge und Dienste» genannt. Künstliche Intelligenz (KI) führt die virtuelle Welt mit der physischen zusammen. Welches Potenzial dahinter steckt und wie in das Thema investiert werden kann, möchten wir Ihnen in unserem Anlagekommentar näher bringen.

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Animal Spirits

Die Unternehmens- wie auch die Konsumentenstimmung in den USA stehen auf den höchsten Niveaus seit über 10 Jahren. Liegt das an konkreten Gesetzesvorschlägen der neuen Trump-Administration oder ist dies vielmehr Ausdruck der neu erwachten «Lebensgeister» der Wirtschaftsakteure? Wir geben eine Übersicht.

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Neues von den Schwellenländern

Nachdem sich Schwellenländeranlagen letztes Jahr wieder positiv entwickelt haben, stellt sich die Frage, wie sich die Situation nun präsentiert. Wir geben eine Übersicht über die verschiedenen Anlagekategorien und legen dar, wo wir weiterhin Potenzial ausmachen.

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La Peine

Die französischen Präsidentschaftswahlen haben das Potenzial, die Anleger deutlich einzuschüchtern. Wir legen dar, was unsere Erwartungen sind respektive wo wir die wirklichen Risiken in Europa sehen.

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Glas halbvoll

Die Entwicklung an den Finanzmärkten seit Anfang November war von deutlichem Optimismus geprägt. Wir legen dar, weshalb wir für Aktien optimistisch bleiben trotz beträchtlicher Unsicherheit im Zusammenhang mit dem neuen US-Präsidenten, auch wenn kurzfristig eine Korrektur dräuen könnte.

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