Devisenkommentar

Devisenkommentar

Der Devisenkommentar wird regelmässig publiziert und umfasst unsere Markteinschätzung für die sechs wichtigsten Währungspaare.

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Wichtige Hinweise

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass sich die nachstehenden Deviseneinschätzungen ausschliesslich an Personen mit Domizil Schweiz richten. Zudem bitten wir den Leser stets folgende Informationen zur Kenntnis zu nehmen:

Erstellungsdatum: 11. Dezember 2018

EUR/USD 1,1360

Der Euro hat sich seit gestern Abend gegenüber dem US-Dollar wenig verändert und wird aktuell bei 1,1360 gehandelt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung noch über der 1,14-Marke umgesetzt. Unter der Verschiebung der Abstimmung im britischen Parlament über den Brexit belastete den Euro um mehr als ein halbes Prozent und fiel von 1,1425 bis auf 1,1360. Auch der Kollaps der europäischen Aktienmärkte aufgrund von Brexit und globalen Konjunkturrisiken drückte auf die Stimmung rund um die Gemeinschaftswährung. Die technischen Indikatoren zeigen solange wir in dem Range zwischen 1,1260 und 1,1440 bleiben, weiterhin neutral. Die Widerstandszone bei 1,1440 müsste durchbrochen werden um höhere Kurse von 1,1500 und 1,1600 zu testen. Trading-Range: 1,1260 – 1,1440.

Widerstände

1,1440

1,1490
Unterstützungen 1,1350 1,1300
EUR/CHF 1,1240

Auch gegenüber dem Schweizer Franken hat der Euro stark nachgelassen und fiel von 1,1300 bis auf 1,1240. Auch hier macht sich der Brexit bemerkbar und dürfte den Euro weiter belasten. Mit dem Durchbruch bei 1,1260 dürften die technischen Indikatoren, sofern wir darunterbleiben, auf negativ drehen und tiefere Kurse bis auf 1,1220 und1,1180 avisieren. Ein Tagesschluss über 1,1300 würde den Euro etwas festigen bis auf 1,1370 und 1,1400. Trading-Range: 1,1220– 1,1300.

Widerstände

1,1270

1,1300

Unterstützungen 1,1220 1,1180
USD/CHF 0,9890

Wenig Bewegung hingegen hat es beim US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken gegeben. Der USD/CHF wird aktuell bei 0,9890 gehandelt. Unten erwarten wir die nächste Unterstützung bei 0,9840. Ein Durchbruch bei dieser Marke würden die technischen Indikatoren auf negativ drehen und den US-Dollar weiter schwächen, Kursziel 0,9750. Ein Anstieg über 0,9950 würde eine Bewegung bis auf 1,0000 und 1,0050 signalisieren. Trading-Range: 0,9840– 1,0000.

 

Widerstände

0,9920

1,0000
Unterstützungen 0,9840 0,9810
USD/JPY 113,10

Etwas stärker zeigt sich heute der USD/JPY. Der Kurs stieg mit 113,25 auf den höchsten Stand seit letzten Mittwoch. Für Kursauftrieb sorgte auch die Wall Street, die sich etwas erholen konnte. Mit der steigenden Risikobereitschaft der Anleger wird der japanische Yen wieder etwas schwächer. Die technischen Indikatoren zeigen weiterhin keinen klaren Trend. Ein klarer Durchbruch unter der 112,50-Marke würde die Tür für weitere Verluste in Richtung 112,00 und 111,50 eröffnen. Die Widerstandszone bei 114,00 müsste durchbrochen werden, um höhere Kurse von 115,00 und 116,00 zu testen. Trading-Range: 112,50 – 114,00.

Widerstände 113,20 113,55
Unterstützungen

112,50

112,00
GBP/USD 1,2570

Britisches Pfund steht massiv unter Druck (siehe Bericht unten). Aktuell wird das Cable bei 1,2570 gehandelt. Jede Brexit-Meldung wird das Cable weiterhin beschäftigen, entweder positiv oder negativ. Trading-Range: 1,2520 – 1,2740.

Widerstände 1,2640 1,2740
Unterstützungen

1,2520

1,2450

Verschobene Brexit-Abstimmung

 

Die britische Premierministerin Theresa May begründete die Verschiebung der Abstimmung mit dem sich abzeichnenden Widerstand im Parlament gegen den sogenannten Backstop im Brexit-Abkommen. Wann die Abstimmung stattdessen abgehalten werden soll, war zunächst unklar. May will nun mit ihren Amtskollegen aus den EU-Staaten und den Spitzen der Europäischen Union nachverhandeln, um eine Mitbestimmung des britischen Parlaments bei den Backstop-Regeln zu erzielen. Doch die Rufe nach einem Rücktritt der Regierungschefin und nach einem zweiten Brexit-Referendum werden immer lauter. Zudem erklärte EU-Ratspräsident Donald Tusk, der für Donnerstag einen Gipfel der 27 verbleibenden EU-Staaten einberief, über Twitter, dass man den Deal nicht neu verhandeln werde.

 

 

 

 

Widerstände    
Unterstützungen    
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