Devisenkommentar

Devisenkommentar

Der Devisenkommentar wird regelmässig publiziert und umfasst unsere Markteinschätzung für die sechs wichtigsten Währungspaare.

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Wichtige Hinweise

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass sich die nachstehenden Deviseneinschätzungen ausschliesslich an Personen mit Domizil Schweiz richten. Zudem bitten wir den Leser stets folgende Informationen zur Kenntnis zu nehmen:

Erstellungsdatum: 18. September 2018

EUR/USD 1,1690

Der EUR/USD hat sich gestern im US-Handel auf hohem Niveau stabilisiert. In der Spitze war die Gemeinschaftswährung bis auf ein Tageshoch knapp unter 1,17 US-Dollar gestiegen, nachdem der Kurs im frühen europäischen Geschäft nur bei 1,1630 Dollar gelegen hatte. Unter anderem haben enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA den Dollar belastet und dem Euro im Gegenzug Auftrieb verliehen. In der Industrie im US-Bundesstaat New York hatte sich die Stimmung im September überraschend stark eingetrübt. Der entsprechende Indikator war auf den tiefsten Stand seit April gefallen. Allerdings dürfte der Stimmungsdämpfer keinen Einfluss auf die Geldpolitik in den USA haben. "Insgesamt steht die Datenveröffentlichung einer Leitzinserhöhung der US-Notenbank in der nächsten Woche nicht entgegen". Die technischen Indikatoren zeigen weiterhin nach oben und bei einem Tagesschluss über 1,1700 würden die Indikatoren einen weiteren Anstieg bis auf 1,1740 und 1,1790 signalisieren. Mit einer Bewegung nach unten Richtung 1,1600 und 1,1540 muss jedoch jederzeit gerechnet werden. Trading-Range: 1,1570 – 1,1740.

Widerstände

1,1700

1,1740
Unterstützungen 1,1660 1,1600
EUR/CHF 1,1250

Gegenüber dem Schweizer Franken hat der Euro gestern etwas nachgegeben und sank von 1,1280 bis auf 1,1250. Nächste wichtige Unterstützung sehen wir bei 1,1250. Ein Tagesschluss unter der Marke von 1,1250 würde eine weitere Bewegung bis auf 1,1180 signalisieren. Widerstände sollten bei 1,1300 und dann vor allem bei 1,1345 sein. Ein Durchbruch bei dieser Marke würden die technischen Indikatoren ganz klar nach oben zeigen mit einem Kursziel von 1,1500. Trading-Range: 1,1220– 1,1340.

Widerstände

1,1300

1,1340

Unterstützungen 1,1250 1,1220
USD/CHF 0,9610

Der US-Dollar hat gegenüber dem Schweizer Franken nachgegeben und erreicht mit 0,9610 ein neues 5-Monatstief. Steigende Nachfrage nach einem sicheren Hafen unterstützt den Schweizer Franken und beschleunigt die Verluste. Die technischen Indikatoren bleiben weiterhin neutral. Wir erwarten eine weitere Schwächung des US-Dollar eventuell bis auf 0,9580. Erst ein Tagesschluss über 0,9740 würde den Dollar wieder etwas stärken auf 0,9770. Trading-Range: 0,9580– 0,9720.

 

Widerstände

0,9690

0,9720
Unterstützungen 0,9580 0,9550
USD/JPY 112,00

Unverändert bei 112,00 zeigt sich heute nach dem gestrigen Feiertag in Japan der USD/JPY. Widerstände sehen wir weiterhin bei 112,40 und 112,80. Sollte es zu einem Wiedereintritt in den Abwärtstrendkanal kommen, muss ein Szenario mit Ziel 109,50 und 108,80 diskutiert werden. In diesem Bereich sehen wir die zentrale Unterstützung. Trading-Range: 110,90 – 112,80.

Widerstände 112,40 112,80
Unterstützungen

111,50

110,90
GBP/USD 1,3160

GBP/USD zeigt sich heute von seiner starken Seite und ist mit 1,3160 auf ein neues 6-Wochenhoch gestiegen. Nach kurzer Pause letzte Woche, setzte das Cable seine positive Bewegung zum Beginn der neuen Woche fort. Der EU-Brexit-Chefverhandlungsführer Barnier äußerte sich positiv zu den Gesprächen, wovon das britische Pfund profitiert. Die technischen Indikatoren zeigen weiterhin nach oben mit neuem Kursziel 1,3200. Nächste wichtige Unterstützung sehen wir bei 1,3000.  Trading-Range: 1,2960– 1,3100.

Widerstände 1,3200 1,3240
Unterstützungen

1,3040

1,3000

Erneuter Druck auf türkische Lira

Starke Kursverluste gab es erneut bei der türkischen Lira, die zu allen wichtigen Währungen unter Druck geraten ist. Trotz der deutlichen Leitzinserhöhung in der vergangenen Woche halten nach Einschätzung von Ulrich Leuchtmann, Devisenexperte bei der Commerzbank, die Zweifel an der Unabhängigkeit der Notenbank an. Schliesslich habe Staatschef Recep Tayyip Erdogan die Notenbank nach der Entscheidung erneut kritisiert. Für einen Euro wurden zeitweise wieder 7,45 Lira gezahlt und damit etwa so viel wie vor der massiven Zinserhöhung der türkischen Notenbank um 6,25 Prozentpunkte auf 24,0 Prozent.

 

 

 

Widerstände    
Unterstützungen    
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