Aktuelles aus dem Blog

Euro-Aktien

07.12.2016 -

War's das? Ein klares Nein für Renzi, und es geht aufwärts an Europas Börsen? Wir vermuten, dass die Positionierung bereits stark negativ war, weshalb es nun zu einer Erleichterungsrallye gekommen ist. Letztlich präsentiert sich die Situation in Italien unverändert. Angesichts der tiefen Bewertung von Aktien in der Eurozone – das Shiller-KGV liegt bei ca. 13 – und eines tendenziell überbewerteten US-Dollars erachten wir das Potenzial von Euroaktien den politischen Unwägbarkeiten zum Trotz als interessant. Ebenfalls empfehlen wir, bei einer weiteren Abschwächung eine Goldposition aufzubauen, sofern nicht schon vorhanden, da wir mittelfristig beträchtliches Kurspotenzial ausmachen.

Daniel Egger

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Gewinnrezession

25.05.2016 -

In den USA (gemessen am S&P 500) ist das Gewinnwachstum seit vier Quartalen negativ. Trotzdem notiert der Markt nur rund 4% unter Allzeithöchst. In den vergangenen sechzig Jahren bedeutete ein temporärer Gewinnrückgang in weniger als 30% der Fälle einen Rückgang des breiten Marktes, wenn es nicht zu einer Rezession kam. Gleichzeitig gibt’s saisonalen Rückenwind, da die Börsen in der zweiten Hälfte von US-Präsidentschaftswahljahren meist sehr positiv abschneiden. Die Skepsis der Marktteilnehmer ist hoch, war für sich genommen ebenfalls als Positivum zu werten ist. Wir bleiben vorsichtig positiv und würden Rückschläge weiterhin für den Aktienaufbau nutzen.

Daniel Egger

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Emerging Markets

23.03.2016 -

Die konjunkturellen Nachrichten aus den Schwellenländern sind alles andere als berauschend: Brasilien und Russland in der Rezession, und die Verschuldung in China steigt weiter und ist mittelfristig eine Bedrohung. Gleichzeitig haben sich die Aktienbewertungen, aber auch die Währungen in einem Ausmass verbilligt, welches das Risiko weiterer Rückschläge gegenüber dem Erholungspotenzial deutlich geringer aussehen lässt. Beispielsweise ist das Shiller-KGV der Schwellenländer bei gut 10 angekommen, was mehr als 40% unterhalb des Zehnjahresdurchschnitts liegt. Wir empfehlen angesichts der starken Heterogenität unter den einzelnen Ländern einen diversifizierten Anlageansatz, vorzugsweise mittels aktiver Fonds.

Daniel Egger

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Mauer der Sorgen

03.02.2016 -

Mit dem schlechtesten Jahresstart seit langem sind die Sorgen der Anleger weltweit deutlich gestiegen. Selbst wenn einzelne grosse Schwellenländer klar ein niedrigeres Wachstum aufweisen, sehen wir nur wenige Parallelen zu 2008, d. h. keine globale Rezession, weshalb wir unseren Optimismus für Aktien für die nächsten elf Monate unterstreichen möchten. Das Investorenvertrauen ist angeschlagen, wodurch sich aber auch Kaufgelegenheiten bieten. Wir sehen interessante Einstiegsniveaus bei Novartis, Swatch, Credit Suisse sowie SGS.

Daniel Egger

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